Montag, 21. Juni 2010

Geld

Wie den meisten wahrscheinlich schon bekannt ist, nennt sich die Währung in Indien Rupie. Für eine Rupie bekommt man 100 Paise aber nur theoretisch, denn es gibt keine Paise Münzen oder Scheine, der Wert wäre einfach viel zu gering.
In der Praxis ist der 10 Rupien Schein das wichtigste Zahlungsmittel. Man braucht ihn einfach ständig, z.b. zum Busfahren. Jedoch hat man am Anfang immer zu wenig davon in der Geldbörse, es ist hier nämlich grundsätzlich schwierig Wechselgeld zu bekommen. 
Eine Busfahrt kostet etwa zwischen 4 und 13 Rupien. Zur Orientierung, 10 Rupien entspricht grob 20 Euro Cent. Wenn man nun aber versucht mit einem 100 Rupien Schein zu zahlen, da dies die Scheine sind, die der Geldautomat ausspuckt, läuft man massiv Gefahr, dass kein passendes Wechselgeld vorhanden ist.
Man sollte also immer versuchen genügend 10er und ein paar Münzen zu sammeln. Was beim Busfahren auch noch interessant ist, außer das man eine halbe Stunde stark verschmutzte Luft einatmen muss, in jedem Bus gibt es zusätzlich zum Fahrer noch einen Fahrkartenverkäufer. In Deutschland findet man das ja nicht mal mehr in jedem Zug.
Allgemein kann man sagen, dass hier die Lebenshaltungskosten in vielen Bereichen schon fast auf deutschem Niveau sind. Das liegt aber auch mit an dem massiv gefallenen Wechselkurs. Letztes Jahr hätte ich für einen Euro noch 70 Rupien bekommen, jetzt sind es aufgrund der Krise im Euroraum nur noch 56. Wenn ich richtig gerechnet habe ist somit für mich hier alles 20 Prozent teurer als letztes Jahr.
Allerdings gibt es auch einige Sachen die sehr günstig sind im Vergleich zu Deutschland. Einige Beispiele: Handygebühren (darüber hab ich ja schon geschrieben), Busfahren und Mangos. Für Mangofreunde ist Indien wohl das Paradies. Man bekommt eine Mango schon für 5 Rupien. Dafür sind Äpfel hier sehr teuer, weil sie hier im Gegensatz zu Mangos wohl nicht angebaut werden. 
Auch Coca-Cola und Pepsi haben für den indischen Markt Mango Softdrinks entwickelt, die nennen sich maaza respektive Slice und schmecken auch ziemlich gut.
Generell kann man sagen, die Preise im Supermarkt sind auf deutschem Niveau, auf der Straße und in kleinen Läden kommt man häufig billiger weg, man muss aber sehr aufpassen ob die Qualität stimmt.
Klamotten bekommt man meist ein bisschen günstiger als in Deutschland, die Größen fallen aber teilweise total anders aus, ich habe das etwas von asiatischem Standard gelesen.
Was mir zum Thema Geld grad noch eingefallen ist, woher bekommt man eigentlich das Geld? Wie oben schon erwähnt aus dem Geldautomaten. Es ist hier  in der Stadt überhaupt kein Problem einen zu finden.
Um Geld zu ziehen kann ich hier jedem nur empfehlen, sich eine Kreditkarte zuzulegen, z.b. von der DKB Bank. Das soll keine Schleichwerbung sein aber man kann damit tatsächlich weltweit kostenlos Bargeld abheben und das hat mir hier in Indien wirklich schon sehr geholfen.
Ab und zu versucht doch mal ein Automat eine Gebühr zu berechnen dann sollte man den Vorgang abbrechen und sich einen anderen suchen, zur Not kann man sich auch die Gebühren von der DKB Bank erstatten lassen, mir ist das am Anfang in Mumbai nämlich einmal passiert.

3 Kommentare:

  1. Bist du dir denn überhaupt sicher, ob du weißt wie eine Mango aussieht? Ich meine vielleicht waren das ja Äpfel und deswegen so günstig.

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  2. Wuerdest du vielleicht auch mal deinen Namen verraten?
    Hier anonym grosse Sprueche kloppen ist schon etwas hinterhaeltig...
    Vielleicht sollte ich doch die anonymen Kommentare deaktivieren.

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  3. Blogger ist teilweise echt unausgereift, es gibt einfach keine Moeglichkeit die Option "Anonym" aus der Drop Down Liste "Kommentar schreiben als:" zu entfernen ohne auch die Option "Name/URL" zu entfernen.
    Also wenn ich jetzt nur registrierte Nutzer zulasse, beschweren sich wieder alle, dass sie nicht kommentieren koennen.
    Wenn ich es so lasse bekomme ich staendig so feige anonyme Kommentare :(

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