Sonntag, 30. Mai 2010

St. Joseph's Cathedral

Da heute Sonntag ist, habe ich mich mal auf den Weg zur Kirche gemacht. Als Christ hier in Indien ist das natürlich nicht so einfach. In der Erzdiözese von Hyderabad lebten 2005 laut UCAN etwa 12,8 Millionen Menschen davon 93288 Katholiken was 0,72% entspricht. Wenn man also Pech hat so wie ich, muss man etwas weiter fahren um zu einer Kirche zu gelangen. 
Für heute habe ich mir die St. Joseph's Kathedrale ausgesucht, wohl eine der größten Kirchen in Hyderabad und die bekannteste. Trotzdem ist die Bezeichnung Kathedrale etwas übertrieben wie ich finde. Um dort hinzugelangen muss man ca. 45 bis 60 Minuten Busfahrt Richtung Innenstadt in Kauf nehmen. In der Woche soll der Verkehr allerdings sehr viel schlimmer sein.
Nach der Messe habe ich kurz ein paar Worte mit den Priestern gewechselt und dabei auch 2 nette Locals kennengelernt. Der eine hat britische und der andere portugiesische Wurzeln. Neue Kontakte können eigentlich nie schaden, also immer schön Visitenkarten sammeln und Fragen stellen. Die meisten Leute hier sind hilfsbereit.  Nur die indischen Frauen, besonders die traditionell gekleideten reagieren auf männliche Ausländer oft zurückhaltend.
Eines der größten Problem hier in Indien ist am Anfang nicht die Orientierung zu verlieren. Hier in Hyderabad habe ich beispielsweise noch niemanden getroffen der eine Karte der Stadt besitzt, die Leute orientieren sich hier an sogenannten "Landmarks". Das sollte man sich tunlichst sofort beim Verlassen des Flughafens auch angewöhnen.
Glücklicherweise ist Hyderabad bei Google Maps verzeichnet. Bei Bing oder OpenStreetmaps findet man nur einige wenige Hauptstraßen. So kann man sich wenigtens bevor man aufbricht schon mal grob orientieren, andernfalls wäre ich extrem aufgeschmissen gewesen.

Samstag, 29. Mai 2010

Hitze

Ein sehr treffendes Zitat, dass ich kürzlich in einem anderen Blog gelesen habe:

"In India cold weather is merely a conventional phrase and has come into use through the necessity of having some way to distinguish weather which will melt a brass door-knob and weather which will only make it mushy." - Mark Twain, Following the Equator

Kopfschütteln

Glücklicherweise habe ich darüber vorher schon gelesen, denn eine Sache kann hier in Indien sehr verwirrend sein: Man führt ein Gespräch und der Gesprächspartner schüttelt die ganze Zeit verneinend den Kopf, in horizontaler Richtung also. In Indien bedeutet dies jedoch keineswegs Ablehnung sonder Zustimmung, man hat also in diesem Falle alles richtig gemacht.
An so etwas muss man sich natürlich erst einmal gewöhnen. Heute habe ich ein paar Leute mal darauf angesprochen und die fanden es auch ziemlich amüsant. Sie meinten den Kopf in vertikaler Richtung zu schütteln sei doch viel zu anstrengend.
Jetzt stellt sich nur die Frage, wie reagiert ein Inder in Deutschland wenn er ein Kopfschütteln erntet?

Mosquitos und andere Insekten

Wenn man beginnt sich über eine Indienreise zu informieren trifft man ja ständig auf das Thema Mücken und Malaria. 
Bis jetzt konnte ich aber noch so gut wie keine Mücke entdecken auch andere Insekten sieht man, bis auf ein paar Ameisen, nur ganz selten. Ich frage mich ob die ganzen Warnungen völlig übertrieben sind oder ob die alle nur auf die Regenzeit warten die in einer Woche beginnen soll.
Wenn das aber so bleibt, muss man wohl selbst in Deutschland wesentlich mehr Angst haben gestochen zu werden. Auch in Südfrankreich habe ich das schon ganz andere Sachen erlebt.

Freitag, 28. Mai 2010

Ankunft in Hyderabad

Nach dem überwältigenden Tag in Mumbai bin ich am Abend noch zum Flughafen gefahren und mit SpiceJet nach Hyderabad geflogen. Scheinbar hat die Dame am Check-In Schalter mitgedacht und gesehen, dass ich groß bin oder es lag einfach daran, dass ich spät dran war. Jedenfalls habe ich einen Platz über den Tragflächen bekommen. In der 737 ist das immer der Platz mit der meisten Beinfreiheit, weil dort die Notausgänge sind.
Eine Sache muss ich noch korrigieren. Bei SpiceJet ist das Gepäck zwar nicht Aufpreispflichtig die Verpflegung aber nicht. Nur Wasser bekommt man kostenlos.
Die Ankunft in Hyderabad ist verglichen mit Mumbai angenehm. Wenn man in Mumbai den Flughafen verlässt ist es wie das Betreten des Tropenhauses im Zoo überall stehen total viele Menschen rum und bei der Fahrt vom Flughafen zum Hotel bekommt man direkt auf den ersten Metern den ganzen Dreck und die Armut zu sehen.
Der Flughafen in Hyderabad ist eher so wie man es aus Europa kennt und vor allen Dinge ist es hier nicht so feucht und stickig.
Am Gepäckband habe ich dann einen Inder angequatscht und gefragt wo er hin möchte und ob wir uns ein Taxi teilen können. Er war super freundlich und wir sind dann erst mal zum Flughafen McDonalds gegangen. Die Burger sind hier leider auf indische Bedürftnisse angepasst worden. Das bedeutet es gibt nur vegetarisch oder Chicken :(
Als nächstes sind wir zusammen mit dem Taxi Richtung Stadt gefahren. Dabei habe ich erfahren, das der Flughafen erst vor einiger Zeit aus der Stadt heraus verlegt wurde um das Verkehrsproblem zu lösen. Bei meiner Ankunft habe ich dann erfahren, dass auch jemand zum Flughafen gefahren ist, um mich abzuholen, jedoch haben sie mir das nie mitgeteilt. Somit habe ich auch nicht nach einem Fahrer Ausschau gehalten und der Fahrer hat micht nicht erkannt weil ich bei McDonalds saß.
Ich habe dann mein Zimmer zugewiesen bekommen, welches für unsere Verhältnisse recht einfach ist. Leider gibt es auch nur einen Ventilator und keine Air Condition. Das ganze hat mal wieder bis 2 Uhr nachts gedauert und dann bin ich erst mal schlafen gegangen. Bei knapp 30 Grad Celsius ist das gar nicht mal so einfach.

Mumbai als Tourist


Ich denke man kann sagen, dass dies einer der extremsten Tage in meinem Leben war. Eine Indienreise mit Mumbai, der bevölkerungsreichsten Stadt Indiens zu beginnen ist wirklich heftig. This is Madness! Madness? This is Mumbai. Hier leben 14 Millionen Menschen, Mumbai ist damit die größte Stadt Indiens und nach Shanghai die zweitgrößte der Welt, wenn man nach der Einwohnerzahl geht.
Wie auch in vielen europäischen Großstädten gibt es sehr viele Pendler. Dabei werden hauptsächlich Züge verwenden. Es gibt mehrere Linien die nach Mumbai hinein führen.
Die Bilder sind in chronologischer Reihenfolge eingefügt aber aus Platzgründen nicht immer direkt neben dem passenden Text.
Bevor ich den Berich über meinen Tagestrip beginne, vorweg noch eine deutliche Warnung: Um den Tag ohne Hitzschlag zu überstehen, sollte man eine Kopfbedeckung tragen und sehr viel Wasser trinken. Chilled Water kann man hier überall für 15 Rupien kaufen, man sollte nur darauf achten, dass der Deckel der Flasche versiegelt ist. Bei 35 Grad Lufttemperatur, was sich auf Grund der Hitze wie über 40 anfühlt, muss man echt aufpassen. Ich habe jetzt auch leichte Kopfschmerzen, was bestimmt nicht nur an der totalen Reizüberflutung liegt.
Man kann es sich natürlich auch einfacher machen als ich und für den ganzen Tag ein klimatisiertes Taxi mieten, dass einen überall herumfährt. Ich habe jedoch beschlossen den Zug zu nehmen um die Stadt aus nächster Nähe zu erleben. Zunächst musste ich mit einem Tuktuk zum Bahnhof Andheri fahren. Wenn man dies zum ersten mal macht fühlt man sich dabei wie in einem alten James Bond Film. Ängstliche Zeitgenossen werden hiermit wohl ziemliche Probleme haben. Es gibt keine Anschnallgurte (auch nicht in den Taxen) und Fahrspuren gibt es auf den Straßen sowieso nicht.
Die Züge hier haben meist keine Fenster sondern Gitter und die Türen bleiben auch während der Fahrt immer geöffnet. Innen gibt es Ventilatoren an der Decke, wahrscheinlich damit in den vollgestopften Zügen wegen der Hitze nicht auch noch jemand umkippt. Bei richtig vollen Zügen stehen die Inder auch in den Türöffnungen, sozusagen mit einem Bein in der Luft.
Ich bin bis Churchgate gefahren, was ein Kopfbahnhof ist. Mumbai ist eine Halbinsel so ähnlich wie New York, daher enden alle Gleise hier. Direkt neben Churchgate gibt es ein Touristoffice wo man sich einen Stadtplan holen kann, was sehr zu empfehlen ist. Hier ist es sonst nicht so einfach an einen Plan zu kommen wie in anderen großen Städten.
Von Churchgate aus kommt man schnell zum Gateway of India dem wohl bekanntesten Wahrzeichen der Stadt.
Daneben befindet sich das seit dem Terroranschlag wohl allen aus dem Fernsehen bekannte Taj Mahal Hotel, das zur Zeit von innen noch renoviert wird. Von hier aus bin ich dann noch ein Stück weiter gelaufen und als ich gemerkt habe, dass ich die Hitze langsam nicht mehr aushalte habe ich ein Taxi zu den Hanging Gardens genommen. Dies ist ein Park im Westen der Stadt, von dort aus kann man hinunter schauen.
Kurz vor dem Hitzetod habe ich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise ein klimatisiertes Restaurant gefunden wo ich etwas gegessen habe. Fragt mich bloß nicht was, ich kann mir nach wie vor keinerlei Namen von irgendwelchen Gerichten merken.
Beim Blick auf die Karte fiehl mir auf, das ganz in der Nähe das Wohnhaus von Mahatma Ghandi liegt und ich habe mich auf die Suche danach begeben. Es liegt etwas versteckt jedoch hat mir eine nette Inderin den Weg erklärt.
An dieser Stell muss ich mal erwähnen das man sich auf so einer Reise auf keinen Fall zu schade sein sollte ständig nach dem Weg zu fragen und man sollte am besten auch immer noch mal 100 Meter weiter eine zweite Meinung einholen.
Dabei wird man dann auch feststellen, dass auf der Straße doch längst nich alle Inder Englisch sprechen. Wenn man sich also während der Taxifahrt unterhalten möchte sollte man das vor dem Einsteigen klären.
Im Ghandi House erlebte ich die Überraschung des Tages: Ich war zu diesem Zeitpunkt der einzige Besucher, unglaublich in einer 14 Millionen Stadt.
Irgendwie habe ich in solchen Gebäuden immer ein ganz seltsames Gefühl, genau wie im Haus von Salvador Dali in Figueres. Es ist wie eine kleine Zeitreise.
Langsam musste ich an die Rückfahrt denken, an diesem Abend stand ja auch noch der Flug nach Hyderabad auf dem Zeitplan.
Für die Rückfahrt habe ich mir einen anderen Bahnhof ausgesucht, CST (Chhatrapati Shivaji Terminus) Laut Wikipedia:  
"Er zählt zu den größten und geschäftigsten Bahnhöfen der Welt und gehört seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe."
Der Stil des Gebäudes nennt sich viktorianische Neogotik. Auch hier wurden während der Terroranschläge 2008 über 50 Menschen erschossen.
Bevor ich von hier den Zug zurück zum Hotel genommen habe wollte ich noch einen kleinen Abstecher zur Town Hall machen, laut Reiseführer ein gutes Fotomotiv. Leider wird dieses Gebäude zur Zeit komplett renoviert und ist somit für Fotos völlig ungeeignet.
Auf der Rückfahrt habe ich vom Bahnhof aus wieder ein Tuktuk genommen. Diesmal Fahrt noch extremer, ich hatte einen Jungen Fahrer und es war ziemlich viel Verkehr.
Im Hotel wurde ich dann mit den Worten empfangen: "Today was a holiday. You should go tomorrow. Then you will get the whole experience."

Mittwoch, 26. Mai 2010

Das Hotel verlassen

Nachdem ich meinen Jetlag ausgeschlafen habe, hab ich mal das Hotel verlassen um die Umgebung zu erkunden. Auf den Strassen und in der Luft ist es hier so staubig und dreckig, dass man sich nach anderhalb Stunden so fühlt als hätte man den ganzen Tag seine Wohnung renoviert. Das überqueren der Straße ist aufgrund des stetigen Fahrzeugstroms relativ riskant. Angehalten wird hier nur wenn es gar nicht anders geht.
Der Verkehr setzt sich zu einem großen Teil aus Tuktuks und Motorrädern zusammen. Aber auch viele Busse und vereinzelt neuere Autos (hauptsächlich japanische) kommen vorbei. Auf dieser Strasse wird eine Hochbahn gebaut, wie ich von dem sehr freundlich Hotelangestellten erfahren habe. Der Bau einer U-Bahn soll wohl hier anders als in Delhi nicht möglich sein.
Morgen werde ich mir die Stadt näher ansehen. Dazu kann man für 1000 Rupien ein Auto inklusive Fahrer mieten. Man wird dann bis zu 8 Stunden lang rumgefahren und bekommt alles gezeigt. Eine andere Möglichkeit ist mit dem Zug von hier nach Downtown zu fahren und alles auf eigene Faust zu erkunden.
Was noch spannend war, ich habe mit meiner DKB Visakarte Geld gezogen. Irgendwie hat man dabei doch immer ein sehr mulmiges Gefühl und ist froh, wenn die Karte wieder rauskommt. Der erste Automat wollte mir kein Geld geben, ich hoffe dabei ging alles mit rechten Dingen zu. Beim zweiten hat es dann aber funktioniert.

Ankunft in Mumbai

Jetzt bin ich in Mumbai angekommen. Verdammt krass. Leider bin ich grad zu müde um alles richtig mitzubekommen geschweige denn Fotos zu machen. Habe mich erst mal darauf konzentriert wohlbehalten zum Hotel zu kommen. Das Hotel liegt in einer schäbigen Gegend, wobei ich mich frage ob das hier irgendwo in der Stadt anders ist. Von innen ist es aber ganz ok und es gibt WLAN.
Ich glaube ich habe noch nicht so recht realisiert wie dreckig und schwül es hier wirklich ist. Es ist 8 Uhr 33 aber ich muss jetzt erst mal ne Runde schlafen.

Erste Station Bahrain

Zur Zeit sitze ich in Bahrain am Airport und warte auf meinen Anschlussflug. Internet gibt es hier kostenlos an einigen Terminals, die im Tranitbereich rumstehen. Ein Bild kann ich hier jedoch nicht hochladen, deshalb fuege ich es spaeter ein [Umlaute gibts auch nicht, dafuer eine Smiley Taste :-)].
Heute morgen bin ich mit dem ICE von Duisburg HBF aus losgefahren. Es gab zwei ICEs zur Auswahl, 7:08 und 7:12 Natuerlich hatte ich das Glueck, Bahn sei dank, und hab mich fuer den Falschen entschieden. Wir haben naemlich eine halbe Stunde verloren weil der Zugfuehrer wie er meinte "den Triebwagen resetten" musste. Heutezutage gibts einfach ueberall zu viel Software..
Dann hat uns natuerlich der andere ICE ueberholt, was einige Geschaeftsleute tierisch auf die Palme gebracht hat. Ich bin schon nervoes geworden hatte aber immer noch eine dicke Reserve wie sich beim Einchecken raustellte. Man kann naemlich laut der Dame am Schalter noch 50 Minuten vor Abflug einchecken.
Aus Versehen habe ich mich am Business Schalter angestellt, war schon verwundert warum vorne vor dem Schalter noch eine zusaetzliche Empfangsdame stand. Im Endeffekt hat es aber niemanden gestoert, da ich der einzige Kunde am Gulf Air Schalter war.
Ueberhaupt war der Flieger nicht mal zu 50% besetzt. Dadurch war es dann auch recht komfortabel. Ich bin mit einem Airbus A330 gefloggen und man konnte eine der mittleren vierer Sitzreihen zum Schlafen benutzen.
Das Filmangebot ist auch nicht zu verachten. Einige der Filme gabs auch mit deutschem Ton. Habe mir Blind Side mit Sandra Bullock angeschaut. Alles in allem auch aufgrund der guten Verpflegung nicht mit einem Ryanair Flug zu vergleichen auch wenn die Maschine schon etwas aelter war :-)
Jetzt muss ich hier noch weitere 2,5 von 6 Stunden totschlagen und dann gehts weiter nach Mumbai. Den Flughafen verlassen lohnt leider nicht wirklich, da es hier die ganze Zeit schon Dunkel ist.

Samstag, 22. Mai 2010

Abschied feiern

Gestern habe ich mit meinen Freunden aus Aachen Abschied gefeiert. Erst mal danke an alle die gekommen sind! Aus aktuellem Anlass und um den Kulturschock ein wenig abzumildern, sind wir ins Indian Tandoori auf dem Karlsgraben gegangen http://www.tandoori-aachen.de/
Das Essen dort ist ganz gut, besonders zu empfehlen ist Gericht 33. Beim Essen habe ich mal wieder gemerkt, dass ich ein großes Problem mit indischen Namen habe, die kann ich mir entweder gar nicht merken oder vergesse sie wirklich noch schneller als die deutschen.
Ein kleines Highlight war dann noch mein Abschiedsgeschenk. Ich hatte mir als Reiseführer das "India Handbook" gewünscht und das hab ich auch bekommen. Als Standardwerk wird ja meist der Lonely Planet empfohlen, jedoch hatte ich in mehreren Rezensionen gelesen, dass die Lonely Planet Redaktion zur Zeit etwas vom Ruhm vergangener Tage lebt, es soll nicht mehr so ganz aktuell sein. Somit habe ich mich dann für das India Handbook entschieden und hoffe, dass die Amazonkommentare recht behalten.

Samstag, 15. Mai 2010

Studenten Flugtickets

Gerade hab ich entdeckt, dass es auch Stundenten Flugtickets gibt, z.B. von Emirates, nur falls jemand auf die Idee kommen sollte mich zu besuchen. Nunja da hab ich wohl wieder 30 Euro verschenkt.

Freitag, 14. Mai 2010

Visum abholen

Heute habe ich mein Visum abgeholt. Das ging ja wirklich zügig und problemlos.
Außerdem habe ich gestern noch den Flug mit SpiceJet von Bombay nach Indien gebucht. Werde eine Nacht dort bleiben mir die Stadt anschauen und mich vom Jet Lag erholen bevor es dann weiter geht.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Flug buchen

Die Buchung des Flugs stellte sich doch etwas komplizierter raus als gedacht. Fast alle günstigen Flüge nach Hyderabad im Mai sind schon ausgebucht. Außerdem haben die meisten Airlines 3 und 6 Monats Tickets. Jahrestickets gibt es auch aber dann wird es meist richtig teuer. Bei Emirates kostet der Flug dann zum Beispiel fast doppelt so viel, nur weil man noch 2 Wochen länger bleiben möchte.

Ich habe mich entschlossen erst mal nur den Hinflug zu buchen. Günstige One Way Tickets nach Hyderabad gibt es aber gar nicht mehr und deshalb fliege ich nun von Frankfurt (FRA) nach Mumbai/Bombay(BOM) und werde mir von dort nach Hyderabad einen SpiceJet Flug buchen.
SpiceJet http://spicejet.com/ ist so etwas wie das Ryanair Indiens, nur das man wohl kostenlos Essen bekommt und Gepäck mitnehmen darf, soweit ich das der Webseite entnehmen konnte. Ein Flug von Bombay nach Hyderabad kostet mich dann etwa 30 bis 50 Euro.

Der Flug von Frankfurt aus geht mit Gulf Air über Bahrain und kostet 304 Euro. Dazu kommen noch 30 Euro für das Rail & Fly mit der Bahn. Leider steht auf fast keiner Flugbuchungsseite viel zum Thema Rail & Fly, Ich musste daher extra nachfragen. Bei elumbus im Kundenchat ließ sich das aber problemlos klären und dazubuchen.

Dienstag, 11. Mai 2010

Visum beantragen

Nachdem letzte Woche endlich mein Letter of Acceptance eingetroffen ist (eingescannt per Email wohlgemerkt, das Original ist immer noch irgendwo zwischen Deutschland und Indien in der Post..) bin ich dann heute mal nach Köln gefahren um mein Visum zu beantragen. Eigentlich muss man nach Frankfurt wo sich eine Zweigstelle der indischen Botschaft befindet aber in Köln gibt es eine Agentur http://www.indo-german-services.com/ die das ganze für 20 Euro erledigt und für den Preis kann man nicht nach Frankfurt fahren. Man fährt also bis Köln HBF und dann mit der 16 oder 18 zum Neumarkt. Von dort sind es nur ein paar Minuten zu Fuß.

Folgendes habe ich mitgebracht um das Visum zu beantragen: Einen gültigen Reisepass, das Visa Antragsformular und das Antragsformular der Agentur (findet man auf der Webseite), das Schreiben der Firma mit den Daten wie lang man dort ist, einen Brief indem geklärt wird wer die Kosten für Reise und Unterkunft übernimmt. Man kann hier ruhig noch ein bisschen mehr schreiben und z.b. erklären wer die Kontaktpersonen in Deutschland und Indien sind. Eine Studienbescheinigung hab ich zur Sicherheit auch noch beigelegt. Lieber zu viel als zu wenig Unterlagen dabei haben, man möchte ja doch nich noch mal wiederkommen müssen.
Als nächstes musste ich dann 170 Euro hinblättern da ich ein Visum für ein ganzes Jahr beantrage. Leider ist es schwierig nur sechs Monate zu nehmen, da die Frist sofort anfängt abzulaufen sobald einem das Visum ausgehändigt wird. Wenn man also genau sechs Monate da bleiben möchte wird es sehr schwierig mit dem Timing. Nach Aussage der Mitarbeiter bekommt man als Praktikant wohl auch kein Studenten Visum mehr sondern ein X-Visum, was ein wenig teurer ist.

Sämtliche Unterlagen muss man dort lassen. Das Visum kann nach ca. einer Woche abgeholt oder per Post zugeschickt werden.

Erster Eintrag - Worum gehts hier?

Ich werde in diesem Blog mehr oder weniger regelmäßig über mein sechs monatiges Praktikum in Indien, Hyderabad berichten. Für alle die nicht wissen wo das liegt, schaut mal auf die Karte.