Heute wurde ich für sämtliche Grillabende entschädigt, die ich diesen Sommer verpasst habe. Es war einer dieser Momente, wo es einem schwerfällt nicht in ein Dauergrinsen zu verfallen. Und zwar habe ich heute ein neues Restaurant namens "Chef Inam's Steak House 1" in Masab Tank ausprobiert.
Dies ist wohl so ziemlich der einzige Ort weit und breit wo man Rindfleisch zu essen bekommt. Aber nicht nur das, sondern es ist auch noch unverschämt gut. Für mich mit das beste Stück Fleisch was ich in meinem Leben gegessen habe, absolutes Topniveau. Nach dem was ich hier bezüglich Nahrungsaufnahme schon mitgemacht habe, hätte ich das niemals erwartet. Allein das Privileg, das Fleisch selbst mit Messer und Gabel zerlegen zu dürfen. Normalerweise wird hier in Asien ja schon immer alles vom Koch in mundgerechte Stücke zerlegt. Das sind Augenblicke in denen man einfach alle negativen Dinge vergisst, die man schon erlebt hat und sich denkt, nur dafür hat es sich schon gelohnt nach Indien zu kommen. Ich dachte bis jetzt, so zart und saftig kann Rindfleisch gar nicht sein. Ich bin mal gespannt ob ich noch weitere Läden entdecke wo man Steaks bekommen kann.
Ich denke mal, dass es außer der Zubereitung auch an der Fleischqualität liegt, dass es hier so gut schmeckt. In Europa und den USA werden die Rinder ja extrem hochgezüchtet, möglicherweise leidet darunter auch der Geschmack. Außerdem essen hier nur sehr wenige Leute Rindfleisch was sich auch im Preis wiederspiegelt. Für umgerechnet zwei Euro fünfzig bekommt man hier ein Steak, wofür man in Deutschland bestimmt 15 Euro hinblättern müsste. Abstriche muss man dabei lediglich beim Ambiente machen, da sollte wirklich noch dran gearbeitet werden. Trotzdem ist dieses Lokal bis auf weiteres für mich die kulinarische Topempfehlung in Hyderabad schlechthin.
Noch eine kleine Anekdote am Rande: Ich habe dort auch noch einen Deutschen getroffen. Er war erst 14 Jahre alt und wohnt hier bei einer indischen Gastfamilie. In diesem Alter muss das Erlebnis Indien noch mal wesentlich krasser sein. Für mich war es nach so langer Zeit ein ziemlich seltsames Gefühl mal wieder von Angesicht zu Angesicht auf Deutsch zu reden. Irgendwie habe ich mich schon daran gewöhnt, täglich Englisch zu reden, wenn auch noch immer relativ bescheiden wie ich finde. Die meisten Inder sind halt doch auch keine wirklichen native Speaker, wodurch man viel schlechte sprachliche Angewohnheiten übernimmt.
Wie dem auch sei. Ich werde auf jeden Fall bald wieder ins Steak House 1 einkehren und das nächste Steak auf der Karte probieren. Ein entsprechendes Foto werde ich dann auch nachreichen, leider hatte ich heute meine Kamera nicht dabei.
Dies ist wohl so ziemlich der einzige Ort weit und breit wo man Rindfleisch zu essen bekommt. Aber nicht nur das, sondern es ist auch noch unverschämt gut. Für mich mit das beste Stück Fleisch was ich in meinem Leben gegessen habe, absolutes Topniveau. Nach dem was ich hier bezüglich Nahrungsaufnahme schon mitgemacht habe, hätte ich das niemals erwartet. Allein das Privileg, das Fleisch selbst mit Messer und Gabel zerlegen zu dürfen. Normalerweise wird hier in Asien ja schon immer alles vom Koch in mundgerechte Stücke zerlegt. Das sind Augenblicke in denen man einfach alle negativen Dinge vergisst, die man schon erlebt hat und sich denkt, nur dafür hat es sich schon gelohnt nach Indien zu kommen. Ich dachte bis jetzt, so zart und saftig kann Rindfleisch gar nicht sein. Ich bin mal gespannt ob ich noch weitere Läden entdecke wo man Steaks bekommen kann.
Ich denke mal, dass es außer der Zubereitung auch an der Fleischqualität liegt, dass es hier so gut schmeckt. In Europa und den USA werden die Rinder ja extrem hochgezüchtet, möglicherweise leidet darunter auch der Geschmack. Außerdem essen hier nur sehr wenige Leute Rindfleisch was sich auch im Preis wiederspiegelt. Für umgerechnet zwei Euro fünfzig bekommt man hier ein Steak, wofür man in Deutschland bestimmt 15 Euro hinblättern müsste. Abstriche muss man dabei lediglich beim Ambiente machen, da sollte wirklich noch dran gearbeitet werden. Trotzdem ist dieses Lokal bis auf weiteres für mich die kulinarische Topempfehlung in Hyderabad schlechthin.
Noch eine kleine Anekdote am Rande: Ich habe dort auch noch einen Deutschen getroffen. Er war erst 14 Jahre alt und wohnt hier bei einer indischen Gastfamilie. In diesem Alter muss das Erlebnis Indien noch mal wesentlich krasser sein. Für mich war es nach so langer Zeit ein ziemlich seltsames Gefühl mal wieder von Angesicht zu Angesicht auf Deutsch zu reden. Irgendwie habe ich mich schon daran gewöhnt, täglich Englisch zu reden, wenn auch noch immer relativ bescheiden wie ich finde. Die meisten Inder sind halt doch auch keine wirklichen native Speaker, wodurch man viel schlechte sprachliche Angewohnheiten übernimmt.
Wie dem auch sei. Ich werde auf jeden Fall bald wieder ins Steak House 1 einkehren und das nächste Steak auf der Karte probieren. Ein entsprechendes Foto werde ich dann auch nachreichen, leider hatte ich heute meine Kamera nicht dabei.